Reintroduktion vom Habichtskauz (Strix uralensis)
im Nationalpark Böhmerwald

Das Ziel des Projektes ist Rückkehr von einer besonderen Art der großen Eule in die freie Natur im Böhmerwald, die hier am Anfang des Jahrhunderts verschwunden ist.
Die in die freie Natur freigelassene Vögel sind im ZOO Ohrada und andere Tiergärten gezüchtet.

 

 

1. Geschichte über das Vorkommen des Habichtskauzes im Böhmerwald
2. Gewinnung der Tiere zur Reintroduktion
3. Freilassen +
Tabelle
4. Dank
5. Bilder

Die Verwaltung des Nationalparks (NP) und des Naturschutzgebietes (CHKO) Böhmerwald in Vimperk
Die Verwaltung CHKO Trebonsko in Trebon
Die Naturwissenschaftliche Station in Horazdovice
Die Station für den Schutz der Fauna in Pavlov
ZOO Ohrada in Hluboka n.Vltavou
Zoopark in Chomutov

Einzelne Kapitel - zur schellen Wahl im Dokument:
Am Projekt nehmen vor allem Teil:

Projektbeschreibung:

1.Geschichte über das Vorkommen des Habichtskauz es im Böhmerwald

Der Habichtskauz gehört im Böhmerwald zur ursprünglichen Art der Eulen. Gewisse Unterschiede im Habitus führten sogar zur Beschreibung einer unikaten Böhmerwaldsform Strix schumavensis (HEYROVSKÝ,1851). Noch am Umbruch des 19.und 20. Jahrhunderts ist an der tschechischen und deutschen Seite Böhmerwalds und dessen Vorland der Habichtskauz regelmäßig vorgekommen. Es handelte sich um das westlichste Vorkommen im Rahmen der Verbreitung vom Habichtskauz im westlichen Palearkt. Er nistete hier vor allem in gemischten Waldbeständen und Anzahl konnte hier maximal einige Zehner Paare erreichen. Am häufigsten ist er vor allem auf dem Gebiet zwischen Vimperk, Volary und Nova Pec vorgekommen. Vom Anfang unseres Jahrhunderts wurde die Anzahlreduzierung vom Habichtskauz notiert, die letzten Daten über dessen Nisten stammen aus 20. Jahren und ab Ende 30. Jahren ist der Habichkauz auf beiden Seiten Böhmerwalds für eine ausgestorbene Art gehalten.

Die Ursache des deutlichen Rückgangs, bzw. Schwundes der Habichkauzpopulation Böhmerwalds kann man rückgängig nur schwierig definieren. Die erreichbaren Daten führen zur Voraussetzung, daß es sich um ein Kombinierung des intensiven Abschusses mit einigen ungünstigen Umständen in der Umweltentwicklung handelte. (Reduktion der gemischten Laubwälder mit dem Uhrwaldcharakter, starke Anzahldifferenzen der Population infolge der möglichen klimatischen Schwankungen und Gradierung der kleinen Saugtiere, genetische Isolierung der Population mit kleiner Stückzahl). Der Habichkauz ist eine auffällige und zahme Eule, die oft am hellichten Tag aktiv und in der Nähe ihres Nestes stark aggressiv ist. Man kann deshalb voraussetzen, daß bei der damaligen hohen Anzahlt der Bewohner Böhmerwalds und der Möglichkeiten praktisch freier Liquidierung "der Schädlinge" den entscheidenden Einfluß an den Schwund vom Habichkauz gerade die Jagd durch den Menschen hatte. Derzeit kann man die Reintroduktion vom Habichkauz im Böhmerwald für sehr perspektiv halten, weil die Gefahr der direkten Liquidierung vom Habichkauz minimal ist. Als kritisch gefährdete Art ist er legislativ geschützt und die Möglichkeit des illegalen Abschusses ist in letzten Jahren dank der allgemein günstigen Beziehung zu Raubvögeln und besonders zu Eulen sehr wenig wahrscheinlich.

Von 30. bis. 70. Jahren wurden im Böhmerwald einige Beobachtungen vom Habichkauz erfaßt. Es handelt sich wahrscheinlich um zufällige Flüge aus dauerhaften Standorten, die vom Böhmerwald einige Hunderte Kilometer entfernt sind, jedoch auch das Überleben der sehr eingeschränkten Population Böhmerwalds kann man nicht ausschließen. Das zufällige Vorkommen der Habichkauze an der tschechischen Seite Böhmerwalds von 80. und 90. Jahren ist dann vor allem zum Freilassen im bayerischem Nationalpark zurückzuziehen. Das Projekt der Reintroduktion vom Habichkauz an der bayerischen Seite Böhmerwalds wurde anfangs 70. Jahre gestartet und derzeit kann es als relativ erfolgreich gehalten werden, weil in letzten Jahren konnten einige aus freigelassenen Einzelvögel gebildete Paare in der freien Natur erfolgreich nisten. Schon am Anfang hat jedoch das Projekt zwei Grundbedingungen nicht erfüllt und zwar ausreichende Anzahl der Elternpaare zu Beginn (Basis der Zucht haben nur 9 Exemplare gebildet, also bei der Produktion nicht ganze 200 Jungen kommt es zum unerwünschten Inbreeding) und deren Uhrspruch (die meisten Vögel stammen aus unterschiedlichen Tiergärten und einige gehören zur ungeeigneten Subspezie aus Nordeuropa). Dieses deutsche Reintroduktinsprogramm läuft nun im eingeschränkten Maße (jährlich werden im Durchschnitt 8 Jungen freigelassen) und bis jetzt gibt es auch an der bayerischen Seite Böhmerwalds keine zahlreiche und der Reproduktion fähige Population vom Habichkauz. Es ist deshalb sehr erforderlich sämtliche vorstehende ungünstige Einflüsse durch deutliche Stärkung der genetisch geeignete Population zu eliminieren. Man kann voraussetzen, daß das Projekt der Reintroduktion vom Habichkauz an der tschechischen Seite Böhmerwalds sämtliche diese Anforderungen erfüllt.

Derzeit nistet der Habichkauz in Böhmen nicht, mit Ausnahme Böhmerwalds in vergangenen Jahrhunderten, und hat wahrscheinlich auch nicht genistet. In Mähren bildete sich in 80. Jahren kleine isolierte Population in Besküden. Es handelt sich wahrscheinlich um Folge der allmählichen Verbreitung vom Habichkauz in westlicher Richtung aus der Slowakischen Republik, wo derzeit eine zahlreiche stabilisierte Population lebt. Derzeit ist der Habichkauz vor allem in Bergwäldern Europas verbreitet (Karpaten, einige Berggebiete in der ehemaligen Jugoslawien und die östlichsten Gebiete in Alpen). In allen Fällen handelt es sich um die mitteleuropäische Unterart (Strix uralensis macroura WOLF, 1810), der vom Hauptgebiet des Vorkommens dieser Art im umfangreichen Gebiet der Tajgazone Palearktis isoliert ist. Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse über das Futter vom Habichkauz (überwiegen kleine Säugetiere, weniger Vögel, beidlebige Tiere und Insekten) und bei heutigen Kenntnissen über Populationen kleiner Säugetiere und Vögel sowie Predatoren im Böhmerwald man voraussetzen kann, daß der Rückkehr dieses größeren Predatoren in die Biozenose Böhmerwalds keinen grundsätzlichen Einfluß haben wird, sowohl an die Beute, als auch an die Konkurrenten in der Lebensmittelkette (aber auch im Nisten). Bei Überlegungen, wie Begründet die Reintroduktion und deren Einflüsse sind, kann man nicht die Tatsache auslassen, daß der Habichkauz zu den Predatoren gehört, deren Anzahl und die Reproduktionsstrategie sehr stark vom reichlichen, event. überschüssigen Futter beeinflußt wird, also den größten Predaktionsdruck bildet er gerade in der Gradierungszeit der kleinen Säugetiere. Im Hinblick zu seiner strophischen Strategie (breites Lebensmittelspektrum, Jagd bei Tag und Nacht, Herumflüge im Winter) jedoch in heutigen Bedingungen Böhmerwalds besteht die Gefahr nicht, daß bei kleinerem Bestand der kleinen Säugetiere der Habichkauz unter dem Futtermangel leidet oder daß der Futtermangel die strophische Spezialisierung kompensiert.

2. Gewinnung der Tiere zur Reintroduktion

Der limitierende Faktor für den erfolgreichen Start der Reintroduktion war die Gewinnung der genügenden Zuchtmaterialmenge. Hinsichtlich Genetik und Wirtschaft hat sich für die Reintroduktion die Anwendung der Mitteleuropäischen Subspezie aus der Slowakischen Republik am besten gezeigt. Die Population vom Habichkauz ist auf diesem Gebiet sehr zahlreich und die Abnahme gewisser Menge der Exemplare kann sich an der Größe und Qualität der Population nicht Widerspiegeln. Wenn wir in Betracht nehmen, daß die geschätzten 500 slowakische Paare in ungünstigen Jahren für das Futter min. 500 und in günstigen Jahren 1500 Jungen produzieren, dann die geplanten 5-10 weggenommenen Jungen jährlich einen winzigen Anteil der ausgeschlüpften Exemplare bedeutet. Bei der Abnahme ist der Grundsatz eingehalten, daß nur aus dem Nest mit zwei und mehreren Jungenn man nur das jüngste Jungtier wegnimmt, das meistens wegen Futtermangel sterben würde. Es ist deshalb offensichtlich, daß der Einfluß der Abnahmen an die Gesamtzahl sämtlicher ausfliegenden Jungen praktisch null ist und keinesfalls auf egal welche Weise diese Population beeinflussen kann. Das Einnisten und dessen Erfolg bei der ostslowakischen Population vom Habichkauz werden durch die Herstellung und Installierung der Nistkästen unterstützt, die sehr oft zum Nisten genutzt werden und die Zahl der Jungen erreicht sogar höhere Werte, als bei sonstigen Nistungweisen.

Die Zucht vom Habichkauz basiert auf einer Reihe der veröffentlichten Daten und auf der Erfahrung mit der Zucht der Habichkauze im Bayerischen NP. Zur Bildung der Zuchtpaare ist es nötig als Basis die Kombination größerer Menge der Einzeltiere aus der freien Population in verschiedenen Orten der Slowakei zu verwenden. Bei diesen importierten Exemplaren erfolgt im Herbst Sexierung durch die endoskopische Methode und folgend das Zusammenstellen der Paare. Diese sind danach in einigen Dauerzuchtanlagen mit genügendeer Personal- und Materialbasis gehalten (ZOO Ohrada bei Hluboka n.Vlt., die Naturwissenschaftliche Station Horazdovice, die Station für Schutz der Fauna Pavlov, Zoopark Chomutov). Dort Nisten die Habichkauze regelmäßig und züchten die Jungen, die dann zum Freilassen in die freie Natur oder zum Zusammenstellen nächster Zuchtpaare dienen. Aufgrund der heutigen Erfahrungen bei geeigneter Fütterung züchtet ein Elternpaar im Durchschnitt cca. zwei Jungen im Jahr, wobei die Zahl der Jungen mit dem zunehmenden Alter der Eltern steigt. Man kann also voraussetzen, daß bei der geplanten Dauerzucht von 6-10 nistenden Paare und dem alljährlichen Import von 5-10 Jungen aus der Slowakischen Republik ist es möglich bis 2005 im Böhmerwald bis 150-200 Exemplare freizulassen. Diese Anzahl kann, gemeinsam mit ungefähr derselben Anzahl der freigelassenen Exemplare im Bayerischen NP und in der Kombination mit dem geplanten Freilassen der Habichkauze in Österreich, für die Entstehung der dauerhaften und der reproduktionfähigen Population im Böhmerwald genügend bezeichtnet werden.

3. Freilassen

Das Freilassen vom Habichkauz in die freien Natur selbst basiert vor allem auf der bewährten Methodik im Bayerischen Nationalpark. Die Zuchtpaare werden in den Freilassungsanlagen stationiert, die im Böhmerwald in günstigen Biotopen oder deren unmittelbaren Nähe stehen. Es handelt sich um räumige Volieren für Eltern und Jungen, die in der geeigneten Zeit, meistens ende Juli aus der Voliere freigelassen werden. Die Jungen bewegen sich in der Umgebung dieser Freilassungsanlagen und sind im visuellen und Stimmenkontakt mit den Eltern, was für gute Adaptierung zur freien Natur sehr wichtig ist. Während dieser Zeit sind die Jungen nachgefüttert, allmählich beginnen doch das Futter selber zu jagen und nach einigen Wochen verlassen sie die nächste Umgebung der Volieren. In diesen Freilassungsvolieren werden die Elternpaare mit Jungenn aus den Dauerzuchtanlagen gehalten und zwar 1-2 Monate lang vor dem Freilassen der Jungen ( langfristige oder Dauerzucht der Nistpaare in den Freilassungsvolieren hat sich bis jetzt aus finanziellen und organisatorischen Gründen als ungeeignet herausgestellt). Manchmal sind zu den Jungenn aus den Zuchtanlagen auch slowakische Jungen aus freier Natur zugegeben. In der Zukunft werden aus diesen Volieren in einigen Fällen die Jungen mit dem Elternpaar freigelassen, was die längere mit den Eltern verbrachte Zeit und die noch mehr natürliche Entwicklung der Jungen im Kontakt mit Eltern ermöglicht. Bei einem so freigelassenen Nistungspaar ist auch sehr starke Beziehung zum Ort der Freilassung auch in nächsten Jahren sehr wahrscheinlich (die älteren Vögel ziehen nach dem Freilassen meistens nicht so weit, wie die jungen Vögel, die im ersten Winter bis einige Zehner Kilometer wegziehen können. Es wird vorausgesetzt, daß auf diese Weise man schrittweise in geeigneten Gebieten ständige Nistungsbezirke mit der längerer Produktion der Jungen gebildet werden. Die Menge der so freigelassenen Nistungspaare ist jedoch von der Zahl der zu diesem Zweck geeigneten Exemplare abhängig. Die durch den Menschen ohne Anwesenheit der Eltern gezüchtete Habichkauze sind als Einzeltiere mit dem unerwünschten Imprinting nach dem Freilassen stark benachteiligt und können die Tendenz haben im größeren Maßen den Menschen anzugreifen.

Das Freilassen der Jungen läuft im NP Böhmerwald in Orten des historischen Vorkommens vom Habichkauz. Derzeit stehen zur Verfügung drei Freilassungsanlagen in der Umgebung von Èeské Zleby, Stozec und Rejstejn. Bei der Wahl der Stationierung der Anlage werden die Waldbestände bevorzugt, die durch deren Zusammensetzung der Arten, Alter und Raum den natürlichen Wäldern ähneln (in bestehenden Bedingungen vor allem Mischbestände mit dem Uhrwaldcharakter überwiegend mit der Buche) in der Kombination mit den freien Flächen mit reichlich Futter. Es handelt sich gleichzeitig um Stellen wo weiter aus diesem Projekt nicht stammenden Exemplare unlängst vorgekommen sind. Wegen möglicher Kreuzung zwischen dem weißen und dem gemeinen Habichkauz ist es geeignet je nach Möglichkeit die gegenseitigen Kontakte beider Arten einzuschränken.

In den Freilassungsgebieten werden geeignete Nistungskästen installiert, auch wenn man die Nistung auf eine andere Weise voraussetzen kann (alte Nester der Raubvögel, in Baumbrüchen, auf dem Boden usw.). Alle freigelassenen Exemplare sind mit Ringen und Mikrochips versehen. Bei drei 2000 freigelassenen Exemplaren wurden Funkgeräte installiert, mit deren Hilfe man wichtige Informationen über die Bewegung der Vögel bis ein Jahr lang nach dem Freilassen gewinnen kann. Grundsätzlich kann man sagen, daß die ganze Reintroduktion und das Freilassen der gezüchteten Exemplare mit dem maximalen Hinblick auf die möglichst natürliche Zucht sowie auf die maximale Stresseinschränkung konzipiert ist.

Im Hinblick auf deutliche Verteilung der Jungen nach dem Freilassen man erwarten kann, daß das Verbreiten im ganzen Böhmerwald möglich, jedoch schwierig vorsehbar ist. Es gibt keinen Grund langfristige Kumulierung der Exemplare in einem Gebiet vorauszusetzen und auch die Gesamtdensität wird wahrscheinlich im Hinblick auf die Fläche des Böhmerwalds keine hohen Werte erreichen. Gleichzeitig mit dem Freilassen läuft in Modelgebieten das Auswerten der Anzahländerungen vom Habichkauz, die Kontrolle wie die Kästen und weitere potentiellen Nistungsstellen besetz werden und sowie das Auswerten des Beuteangebotes mit Zusammensetzung der Nahrung vom Habichkauz und weitere Aktivitäten.

Vom Anfang der Projektumsetzung 1991 an wurden bis jetzt 31 Jungen aus der Slowakischen Republik importiert und 40 Jungen in unseren Tiergärten gezüchtet, 1995-2000 wurden in die freie Natur 44 Exemplare freigelassen (siehe Tabelle). Dadurch wurde die erste Projektetappe abgeschlossen, deren Ziel war das Mitarbeiterteam zu vereinigen, für den geeigneten Hintergrund für die Projektumsetzung zu sorgen und genetisch geeignete Exemplare zu sammel sowie mit deren Reproduktion zu beginnen, die Zuchtmethoden überprüfen und das Freilassen der Jungen in die freie Natur durchzuführen. Das ganze Projekt ist es möglich schon in dieser Phase als erfolgreich bezeichnen, weil 1998 und 1999 wurde an der tschechischen Seite Böhmerwalds nach mehr als 70 Jahren das Ausnisten vom Habichkauz in der freien Natur nachgewiesen, und zwar in der Nähe der Freilassungsstellen und auch an einigen anderen Stellen, die zum Nisten geeignet sind, werden regelmäßig andere freigelassene Exemplare beobachtet. Man kann also glauben, daß beim Fortsetzen des Reintroduktionsprogrammes und beim konsequenten Schutz des Habichkauzes in der freien Natur, die realistische Hoffnung besteht, daß die Anzahl steigen wird und die Population dieser Eule im Böhmerwald stabilisiert wird.

4. Dank

Das ganze Projekt könnte ohne Hilfe einer Reihe Gesellschaften und einzelner Personen nicht erfolgreich laufen. An der Abnahme der Jungen vom Habichkauz in der Slowakischen Republik beteiligt sich die Waldfakultät der Technischen Universität in Zvolen (Dipl.Ing. Rudolf Kropil, CSc.), der Tiergarten Bojnice und Mgr. Stefan Danko, RNDr. Pavol Kanuch, RNDr. Stefan Pcola und MUDr. Ladislav Simak. Entgegenkommend ist auch die Unterstützung der Naturschutzbehörden in der Slowakischen Republik (vor allem Umweltministerium der SR). Den bedeutenden Anteil an den Vorbereitungen hat Dipl.Ing. Jaroslav Cerveny,CSc. Unerläßlich ist die Sorge für die Zucht selbst, die bis heute besorgt und meistens auch finanziert der ZOO Ohrada bei Hluboka n.Vlt. (RNDr. Vladimir Holas, Petr Bednar und andere), die Naturwissenschaftliche Station in Horazdovice (Karel Prucha), Station für Faunaschutz in Pavlov (RNDr. Ales Toman und Mitarbeiter) und der Zoopark in Chomutov (MVDr. Martin Ptacek u.a.), weitere Zusammenarbeit startet auch mit dem ZOO in Prag. Die Arbeit und die mit dem Freilassen selbst verbundene Kosten deckt die Verwaltung des NP und CHKO Böhmerwald (RNDr. Ludek Bufka, Mitarbeiter LS Èeské Zleby, Stozec und Rejstejn) und die bedeutende Zusammenarbeit mit dem NP Bayerischer Wald (Dr. Wolfgang Scherzinger). Für die Organisation des ganzen Reintroduktionsprojektes sorgt die Verwaltung CHKO Trebonsko (Dipl.Ing. Bohuslav Kloubec). Einen Teil der Kosten deckt auch die Umweltministerium der CR, Die Natur- und Lanschaftschutzagentur CR und die Verwaltung der Naturschutzgebiete CR.

Der Verfasser des Artikels für unsere Internetseiten ist Dipl.Ing. Bohuslav Kloubec aus der Verwaltung CHKO Trebonsko.

BILDER

1. Die Habichkauz in der Freilassungsvoliere

 

2. Alle freigelassenen Exemplare werden mit Ringen und Mikrochips versehen (Einsetzen des Ringes)

 

3. Identifizierung des Habichkauz mittels Mikrochip

 

4. Bei drei 2000 freigelassenen Exemplaren wurden solche Funkgeräte installiert

 

5. Befestigung des Funkgerätes zum Schwanzfeder